Vor Weihnachten ist sehr viel los,
was schenk ich meiner
Hübschen bloß.
Was muss es diesmal wieder sein,
ja nicht zu groß, lieber
zu klein.
Ich grüble und hab keinen Schimmer,
die Zeit verrinnt, 's
wird immer schlimmer.
Sie ist sehr bieder, brav und hold,
schenk ich ihr
Silber oder Gold.
Die Hauptsache ist wir sind gesund,
gemütlich und
ein wenig rund.
Solche Sprüche sind sehr schnell gesagt,
aber noch immer
ist ein Geschenk gefragt.
Jetzt geh ich in den Laden rein,
da kauft
man sicher gut und fein.
Die stellen Wäsch und Kleider aus,
das ist ein
nobles, feines Haus.
Ein schönes Fräulein kommt im Nu,
sagt lächelnd
hier gibt's nur Dessous.
Sie klärt mich auf und macht mich schlau,
zeigt
Unterwäsche für die Frau.
Die BHs dort sind farbenprächtig,
aber bitte
doch nicht gar so mächtig.
Die haben Formen der Melone,
das wäre schön und
gar nicht ohne.
Viel kleiner ist er ohne Frage,
so etwa für normale
Tage.
Sie deutet Hügel mit viel Schwung
und wartet auf
Bestätigung.
Hat er die Größe von 'nem Ball,
nein nicht so groß, auf
keinen Fall.
So langsam kriege ich Verdruss
und denk ich mache einfach
Schluss.
Da frägt sie offen, völlig frei,
vielleicht die Form von
einem Ei.
Ich gebe zu, ja klein, oh mei,
so mehr die Form vom Spiegelei.
