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Gedanken eines Sechzigers

Ich sitze hier auf einem Stein,
übereinander geschlagen das andere Bein.
Darauf stütze ich den Ellenbogen
und überdenke meine Lebenswogen.

In meiner Hand liegt meine Wange,
meine Gedanken sind Zukunft, wird mir dabei bange.
Ich überschaue in aller Eindringlichkeit,
mein Leben in der Vergangenheit.

Kein Rat wüsste ich der Welt zu geben,
ein jeder lebe sein eigenes Leben.
Der eine strebe nach Geld und Ruhm,
dem anderen ist es mehr um die Gnade zu tun.

Ich weiß wie schnell verloren ging,
Geld und Besitz und weltliche Ding.
Drum wünsche ich Ruhe und Zufriedenheit,
gepaart mit Freuden in Gemütlichkeit.

Das andere ist doch nur ein Lehen,
das zurückbleibt, wann wir von dannen gehen.
Drum bin ich zufrieden, bin bestens umsorgt,
und ich denke öfters daran, das andere ist doch nur geborgt.

 

Alle Gute zum Siebzigsten



 
© 2010 Peter Grupp |