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Sonnenaufgang am Rechberg

Es fliehet die düstere, dunkle Nacht.
Sie weicht den ersten bleichen Strahlen,
die die Spitzen der Burg und Kirche malen.
Purpur, rosenfarb, in goldener Pracht.

Es steigt die Sonne übern Berg ins Tal.
Beleuchtet die Grenzen, dass alles sich freuet,
saugt auf die Nebel, die Natur erneuert.
Aus wässrigem Licht in glänzenden Strahl.

Die Felder und Wälder, jugendlich früh.
Es singen und klingen der Vögel Lieder,
es summt in Blumen und Kräutern wieder.
Es macht sich bemerkbar das muntere Vieh.

Die Wärme bestimmt den Tagesbeginn.
Erwecket mit ihren Strahlen die Schläfer,
im Stall ist der Bauer, auf den Wiesen der Schäfer.
Von Generationen geprägt, ist es der Lebenssinn.



 
© 2010 Peter Grupp |